Erlebnisreise der Pfarren Zeillern und Oed nach Nord- und Süd-Indien

Erlebnisreise der Pfarren Zeillern und Oed nach Nord- und Süd-Indien

18. Februar 2026 Allgemein 0
  1. – 22. Jänner 2026 – Geistl. Begleitung: Pfarrer Shiju Augustine

„Wie war’s in Indien?“ – so lautet nach wie vor die Frage von Menschen, denen ich begegne. „Es war wunderschön und sehr, sehr beeindruckend“ – so meine Antwort. Obwohl ich auch schon vor 2 Jahren mit dabei war, habe ich mich wieder angemeldet. Vor 2 Jahren führte uns die Reise von Bangalore nach Kerala und heim zum Elternhaus von Shiju. Es war eine ganz besondere Reise!

Diesmal war auch der Norden Indiens mit auf dem Programm und dies bewegte mich mitzukommen. Der Flug brachte uns, die 39-köpfige Reisegruppe aus Zeillern, Oed und darüber hinaus von Wien über Doha nach Delhi, der Hauptstadt Indiens im Norden des Subkontinents.

Auf der Fahrt vom Flughafen zu unseren geplanten Besichtigungen bekamen wir gleich einen Eindruck von der Millionenstadt Delhi mit ihren grandiosen Bauwerken, die zu den Höhepunkten der Weltarchitektur gehören. So besichtigten wir das Qutb Minar, ein Ensemble aus Moscheen, Minaretten usw., den berühmten Lotus Tempel, dessen 9 Eingänge die neun großen Religionen symbolisieren und die Toleranz der Bahai allen Glaubensrichtungen gegenüber zeigt.

Nächsten Tag ging es zum Highlight jeder Reise durch Nordindien – zum berühmten Taj Mahal, wo wir genügend Zeit hatten, dieses architektonische Prachtwerk zu besichtigen, und danach zum Fort Agra, der einstigen Hochburg des Mogul-Reiches. Natürlich durfte auch die Gedenkstätte für Mahatma Gandhi nicht fehlen, danach das größte Sikh Heiligtum in Delhi und die weltweit größte hinduistische Tempelanlage „der Akshardham Tempel“.

Nach einem Inlandsflug ging es von Delhi weiter nach Cochin, wo wir einige Tage blieben und dort ein päpstliches Priesterseminar, Cochin selbst, die „Königin des Arabischen Meeres“ kennenlernten, das Fischerdorf Kumbalangi uvm. besuchten und mit einer Hausbootfahrt in den Backwaters endeten.
Danach ging es weiter ins Landesinnere nach Thekkady. Auf dem Weg besuchten wir die Wallfahrtsstätte der Hl. Alphonsa, eine Teefabrik und waren verzaubert von der Landschaft mit den riesigen Tee- und Kaffeeplantagen.

Natürlich durfte in Thekkady, der schönsten Gewürzstadt Indiens, der Besuch eines Gewürzgartens nicht fehlen sowie eine Kampfsportaufführung, ein traditioneller Kerala-Empfang, ein Elefantenritt, eine Ayurvedamassage, eine Wildlife-Safari per Boot auf dem Periyar-See uvm.
Weiter ging es nach Trivandrum und Kovalam, des Südspitze Indiens und seinen Sehenswürdigkeiten. Die letzten beiden Tage verbrachten wir am Meer in Cherai Beach um uns von den Reisestrapazen zu erholen und das Arabische Meer zu genießen.

Zurück aus Indien kamen wir 13 Tage später, reich beschenkt, erfüllt und bereichert. Die vielen Eindrücke, das warme Klima, die vielen Sehenswürdigkeiten, das gemeinsame Feiern der Liturgie, die spirituellen Impulse, aber vor allem unsere so überaus gute Gemeinschaft wirken noch nach. Es gibt viel zu erzählen und in tausenden Fotos, die gemacht wurden, nachzuschauen.

Im Herzen aber bewahren wir uns unsere inneren Bilder, die Wärme, die Buntheit, das schmackhafte Essen, die Fülle der Vegetation und vor allem die Offenheit und Herzlichkeit der Menschen in Indien. Ganz gleich, wo wir Menschen begegneten, und wenn es in Blicken aus dem Bus auf Menschen am Straßenrand war, da war immer sofort ein Lächeln und ein Zuwinken.

Die Achtsamkeit der Menschen in Shijus Heimat ist so groß und drückt sich im NAMASTE (das Göttliche in mir grüßt das Göttliche in dir), dem üblichen Gruß der indischen Bevölkerung, aus.
Wir sind dankbar, dass wir Shijus Heimat kennenlernen durften und daher noch mehr schätzen, dass er weit weg von seiner Heimat für uns da ist. Vor allem verstehen wir jetzt auch sehr gut, warum ihm im Winter immer so kalt bei uns ist.
DANKE und NAMASTE!

Anna Rosenberger